Jeder möchte ein schönes Heim sein Eigen nennen, dafür spielt die Inneneinrichtung eine große Rolle. Ein allgemeingültiges Rezept für eine gelungene Inneneinrichtung gibt es dabei allerdings nicht, allein weil Geschmäcker verschieden sind. Aber es gibt den ein oder anderen Trick, den man beachten kann, will man sein Zuhause geschmackvoll umgestalten.
Gut geplant ist die halbe Miete
Wohnungen, die angenehm auffallen und einen guten Eindruck hinterlassen, sind meistens diejenigen, bei denen sich eine Linie konsequent durch den Raum zieht. Bevor es also ans Einrichten, Dekorieren, etc. geht, sollte man sich unter anderem überlegen:
- Was für einen Stil bevorzuge ich?
- Welche Möbel habe ich schon, bzw. könnten in dieses Konzept passen?
- Welches Farbkonzept könnte ich mir vorstellen?
Wenn man beispielsweise den hellen, gemütlichen und luftigen Landhausstil bevorzugt und umsetzen möchte, passen verchromte und auf hochglanzpolierte Möbel nur bedingt ins Konzept. Auch dunkle Farben, wie ein tiefenblau, schwarz, etc. würden mit so einem Einrichtungswunsch nicht vereinbar sein. Deswegen gilt: Bevor sich der Inneneinrichtung gewidmet wird, sollte man sich über seine Vorlieben bewusst sein. Darauf los zu werkeln, ist immer eine schlechte Idee. Harmonie wird dadurch erreicht, dass sich die Einzelteile einer Wohnung zu einem Ganzen fügen. Anregungen für die Einrichtung kann man sich ganz leicht im Internet, Möbelhauskatalogen oder im Fachzeitschriften holen.
Vor die Wand gestellt
Auch bei der Platzierung der Möbel schadet Planung nicht. Zur Visualisierung lässt sich auf Papier und Stift zurückgreifen, oder auf spezielle 3-D-Programme, die oft auch kostenlos im Internet als Download verfügbar sind. Eine logische und einfache Faustregel bei der Möbelplatzierung lautet: je mehr Möbel im Raum, desto gemütlicher (voller) wirkt er; je sparsamer Möbel verwendet werden, umso leichter wird ein puristisches, minimalistisches Ambiente geschaffen, in dem die Möbel Akzente setzen.
Aus alt macht neu
Eine gelungene Inneneinrichtung besteht auch darin, das bereits verfügbare Potential eines Raums zu nutzen. So kann man dunkle, alte Holzmöbel einfach abschleifen und mit helleren Farben versehen, die vielleicht besser in das neue Farbkonzept passen. Hässliche alte Couchgarnituren lassen sich mit Überwürfen, die man entweder feststeckt und passend zunäht, wieder auf Hochglanz trimmen. Alte Fliesenspiegel lassen sich mit speziellen Folien umgestalten. Also besser zweimal überlegen, bevor man das nächste Möbelstück leichtfertig entsorgt.
Der Punkt auf dem i
Neben Stilwahl, Farbkomposition, Wahl der Möbel und deren Platzierung, spielt auch Dekoration eine entschiedene Rolle bei der Inneneinrichtung. Generell ist weniger mehr, sprich: Viele Wohnaccessoires können einen Raum auch schnell die Leichtigkeit nehmen. Lampen und andere Lichtquellen beeinflussen ebenfalls das Wohnambiente und können mit Bedacht eingesetzt werden. Bei der Dekoration sollte man seinem eigenen Bauchgefühl, und nicht irgendwelchen Trends, folgen. Denn am Ende des Tages will man ja nicht in einer perfekt dekorierten Musterwohnung, sondern in einem Zuhause leben.